Gemeinsam Wege finden
Wir freuen uns, dass Sie den Weg auf unsere Webseite gefunden haben. Als Praxisgemeinschaft für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie begleiten wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 0 bis 21 Jahren sowie ihre Bezugspersonen auf ihrem individuellen Weg.
Wir bieten dies für gesetzlich Versicherte aller Kassen, Selbstzahlende und Privatversicherte an.
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Pauline Reifferscheidt
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie -

Natalie Seelbinder
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Stärken und auch seine Herausforderungen mit. Uns ist es ein besonderes Anliegen, einen vertrauensvollen und geschützten Raum zu schaffen, in dem Offenheit, Verständnis und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam möchten wir neue Perspektiven entwickeln und dabei unterstützen, schwierige Situationen besser zu bewältigen.
Seit dem 01. Februar 2026 sind wir mit jeweils einem hälftigen Versorgungsauftrag in eigener Praxis tätig und arbeiten in einer Praxisgemeinschaft. Wir möchten mit fachlicher Kompetenz und einfühlsamem Blick für die individuellen Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten da sein.
Psychotherapie & Verhaltenstherapie
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dabei, seelische Belastungen zu verstehen und zu bewältigen. Ziel ist es, das emotionale Wohlbefinden zu stärken, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und die persönliche Entwicklung zu fördern.
Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das davon ausgeht, dass Gedanken, Gefühle und Verhalten eng miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie belastende Muster entstehen, was sie aufrechterhält und wie sie verändert werden können. Gemeinsam erarbeiten wir konkrete Strategien, um schwierige Situationen bewältigen zu können, hilfreiche Denk- und Verhaltensweisen aufzubauen und vorhandene Stärken zu nutzen.
Die Therapie wird individuell an Alter, Entwicklungsstand und Lebenssituation angepasst. Natürlich werden die Eltern oder Bezugspersonen aktiv in den Prozess mit einbezogen.
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Eine psychotherapeutische Unterstützung kann beispielweise dann sinnvoll sein, wenn Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene unter anderem:
unter Ängsten oder starken Sorgen leiden
häufig traurig, niedergeschlagen oder antriebslos sind
Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen wie Wut oder Frustration haben
Schwierigkeit im Umgang mit Essen haben
sich zurückziehen oder Probleme im sozialen Miteinander erleben
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme zeigen
belastende Ereignisse erlebt haben
Schwierigkeiten in der Schule, Ausbildung oder im Alltag auftreten
Sich mit Fragen der eigenen Identität oder Sexualität auseinandersetzen
unter psychosomatischen Beschwerden (z. B. Bauch- oder Kopfschmerzen ohne klare körperliche Ursache) leiden
Auch wenn Sie unsicher sind, ob eine Psychotherapie sinnvoll ist, kann ein erstes Gespräch helfen, die Situation gemeinsam einzuschätzen und mögliche nächste Schritte zu klären. Ab dem 15. Lebensjahr können Jugendlichen auch eigenständig den Weg in die Therapie suchen.
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Der Weg in eine Psychotherapie verläuft in mehreren Schritten. Uns ist es wichtig, diesen Prozess für Sie und Ihr Kind möglichst transparent und gut nachvollziehbar zu gestalten.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt in der Regel telefonisch oder per E-Mail. In einem kurzen Erstkontakt klären wir organisatorische Fragen und vereinbaren einen Termin für die psychotherapeutische Sprechstunde.
Vor der ersten Sprechstunde
Bitte bringen Sie – sofern vorhanden – folgende Unterlagen zum Termin mit:die Versichertenkarte des Kindes/Jugendlichen
Vorbefunde, Arztberichte oder Schulberichte
ggf. bereits ausgefüllte Anmelde- oder Fragebögen
Eine ärztliche Überweisung ist nicht erforderlich.
Bitte beachten Sie außerdem, dass bei minderjährigen Patientinnen und Patienten alle Sorgeberechtigten mit der Vorstellung und Behandlung einverstanden sein müssen (siehe Anmeldebogen).
Psychotherapeutische Sprechstunde
In der Sprechstunde lernen wir uns kennen und verschaffen uns einen ersten Überblick über die aktuelle Situation und die bestehenden Schwierigkeiten. Dabei klären wir, ob eine Psychotherapie sinnvoll ist und welche Unterstützung passend sein könnte. Auch haben Sie hier Raum, Fragen zu stellen und erste Eindrücke zu gewinnen.
Probatorische Sitzungen
Wenn eine Therapie angezeigt ist, folgen die sogenannten probatorischen Sitzungen. Diese dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und der genaueren Diagnostik. Gemeinsam entwickeln wir ein erstes Verständnis für die Problematik und besprechen Ziele sowie mögliche Inhalte der Therapie. In dieser Phase wird auch geprüft, ob eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstehen kann – eine wichtige Grundlage für den weiteren Verlauf.
Antrag auf Psychotherapie
Im Anschluss an die probatorischen Sitzungen wird – bei gesetzlich Versicherten – ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt. Nach Bewilligung kann die eigentliche Therapie beginnen. Privatversicherte klären die Kostenübernahme in der Regel vorab mit ihrer Versicherung.Die Therapiesitzungen finden in der Regel als Einzeltermine mit einer Dauer von 50 Minuten statt. Die Frequenz der Termine kann je nach Bedarf variieren (z. B. wöchentlich oder in größeren Abständen).
Je nach Schweregrad der Symptomatik und individuellem Unterstützungsbedarf kann eine Kurzzeittherapie oder eine Langzeittherapie indiziert sein. Gemeinsam besprechen wir, welcher Umfang und welche Gestaltung der Therapie für die jeweilige Situation sinnvoll ist und passen den Verlauf entsprechend an.
KostenübernahmeDie Kosten für eine Psychotherapie werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sofern eine entsprechende Indikation vorliegt und die Therapie beantragt sowie bewilligt wurde.
Für gesetzlich versicherte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene entstehen bei bewilligter Therapie keine zusätzlichen Kosten. Voraussetzung ist, dass eine Krankenversicherungskarte zum Termin mitgebracht wird.
Bei privat Versicherten oder Beihilfeberechtigten richtet sich die Kostenübernahme nach dem jeweiligen Tarif. Wir empfehlen, die Bedingungen und den Umfang der Erstattung vor Beginn der Therapie direkt mit der Versicherung zu klären.
Sollten Sie unsicher sein, ob und in welchem Umfang eine Kostenübernahme möglich ist, sprechen Sie uns gerne an. Wir unterstützen Sie dabei, die notwendigen Schritte zu klären und sich gut zu orientieren.
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In unserer Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie verstehen wir, dass der Zugang zur therapeutischen Unterstützung nicht immer einfach ist. Deshalb bieten wir auch Online-Therapieoptionen an, um sicherzustellen, dass Sie die Hilfe erhalten können, die Sie benötigen, unabhängig von Ihrem Standort oder Ihrer persönlichen Situation.
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Die Verhaltenstherapie gehört zu den sogenannten wissenschaftlich anerkannten Richtlinienverfahren („Leitlinientherapie“) und wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Sie ist insbesondere dann angezeigt, wenn eine psychische Erkrankung mit entsprechendem Leidensdruck vorliegt.
Daneben gibt es weitere hilfreiche Unterstützungsangebote, die – je nach Anliegen – sinnvoll sein können, zum Beispiel Beratungsstellen, schulpsychologische Dienste, Coaching oder sozialpädagogische Hilfen. Diese Angebote ersetzen keine Psychotherapie, können aber ergänzend oder in weniger belastenden Situationen eine gute Unterstützung darstellen. In der Sprechstunde beraten wir Sie gerne dazu, welches Angebot für Ihre individuelle Situation passend ist.